Welche Zinsbindungszeit sollte man wählen?

Könnten wir Ihnen heute mit einer Trefferwahrscheinlichkeit von mehr als 50% sagen, wie sich die Zinsen zukünftig entwickeln werden, so könnten wir an den Kapitalmärkten mit entsprechenden Optionsgeschäften völlig bequem und frei jeglicher Mühe Millionen und Millarden verdienen, und dann würden wir uns - nehmen Sie uns das bitte nicht übel - vielleicht nicht mehr primär mit der Gestaltung und Vermittlung von Baufinanzierungen auseinandersetzen, so gut uns unser Beruf gefällt.

Was wir Ihnen allerdings bieten können, ist unsere zuverlässige Zinswaage, mit deren Hilfe Sie ausrechnen können, wie 2 unterschiedliche Baufinanzierungsangebote mit unterschiedlichen Zinsbindungszeiten zu bewerten sind, z. B.:

  • Ihnen liegt ein Finanzierungsangebot mit einer Zinsbindungszeit von 10 Jahren vor und ein weiteres mit 15 Jahren Zinsbindungszeit. Das 15-jährige ist 0,5% teurer, bietet aber dafür eine längere Kalkulationssicherheit bei der monatlichen Rate.
    Auf welches Niveau müsste der Zins in 10 Jahren steigen, damit sich der Aufpreis lohnt?

Sie werden sehen, dass dies auch von dem vorgesehenen Tilgungssatz abhängt; je höher dieser ist, desto besser schneidet das Angebot mit der kürzeren Zinsbindungsfrist ab.

Zur Info: Nach §489 BGB können Sie eine Hypothek 10 Jahre nach vollständiger Auszahlung mit einer Frist von 6 Monaten vorzeitig kündigen (ohne Vorfälligkeitsentschädigung), ganz gleich, für welche Zinsbindungszeit Sie sich entschieden haben.

 

                                 
    Ihre Finanzierungssumme:   Euro      
                               
    Angebot - längere Zinsbindung         Angebot - kürzere Zinsbindung:        
                               
    Zinsfestschreibung: Jahre       Zinsfestschreibung: Jahre      
    Nominalzins: %       Nominalzins: %      
    anf. Tilgungssatz: %                    
                               

Alle Berechnungsergebnisse ohne Gewähr!

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